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Microsoft Cloud Schweiz – verfügbare Services und nächste Schritte

Microsoft Cloud Schweiz – verfügbare Services und nächste Schritte

Seit 28. August 2019 ist die Microsoft Cloud Region Switzerland offiziell verfügbar. Unternehmen profitieren von Schweizer Datenhaltung, kürzeren Latenzzeiten und Konformität mit Schweizer Recht und Regulationen. Nachfolgend zeigen wir auf, welche Dienste im September 2019 bereits verfügbar sind und welche noch folgen werden. Zu den ersten Kunden, welche die Schweizer Cloud mit den zwei eigens für diesen Zweck eingerichteten Rechenzentren nutzen, zählen die UBS, Swiss Re, die Mobiliar, BKW, Skyguide und die Stadt Zug. 

Das Schweizer Datacenter-Set-up umfasst zwei gekoppelte Standorte: Switzerland North in Zürich und Switzerland East in Genf. Der georedundante Aufbau ermöglicht es, Daten im Katastrophenfall sofort wiederherzustellen. Die Daten in der Microsoft Cloud Region Schweiz; genauer gesagt das Vertrauen der Kunden in Microsofts Umgang mit diesen Daten, bezeichnet der Konzern als zentraler Treiber für alle seine Aktivitäten: «Microsoft runs on trust». Microsoft läuft mit Vertrauen. Am Lancierungs-Event Innovate Switzerland fasste es Marc Holitscher, National Technology Officer, wie folgt in Worte: «Data stored in the Microsoft Cloud Switzerland will not leave Switzerland» – In der Microsoft Cloud Schweiz abgespeicherte Daten verlassen die Schweiz nicht.

Verfügbare und kommende Services

Microsoft startet in der Schweiz mit Azure Infrastructure-as-a-Service (Compute/VMs, Networking, Storage, Back-up) und einem Teil des Plattform-as-a-Service (Azure SQL DB, Cosmos DB) Angebotes. Das Aufschalten weitere Dienste ist ein rollender Prozess.

  • Azure Application Gateway: Der Application Gateway stellt einen Application Delivery Controller bereit und bietet verschiedene Layer-7-Funktionen, um Lasten auszugleichen und den Datenverkehr zu steuern.
  • Azure Cosmos DB: Ein global verteilter Datenbankdienst, der mehrere Datenmodelle unterstützt.
  • Azure Data Lake Storage Gen2: Ein Dienst, der auf Azure Blob Storage aufsetzt und Funktionen für Big-Data-Analysen bereitstellt.
  • Azure Resource Manager: Ein Management-Tool, das es ermöglicht, Azure-Dienste zu verwalten und bereitzustellen.
  • Azure SQL Database: eine mit SQL kompatible Cloud-Datenbank.
  • Azure SQL Database/Managed Instance: Eine vollständig verwaltete SQL-Server-Instanz in der Azure Cloud.
  • Azure SQL Database/SQL Data Sync: Ein Dienst, der auf Azure SQL Database basiert und es ermöglicht, Daten bidirektional über mehrere SQL-Datenbanken und SQL-Server-Instanzen hinweg zu synchronisieren.
  • Azure Service Manager (RDFE): ein Verwaltungswerkzeug für Azure, Vorgänger des Azure Resource Managers.
  • Azure Back-up: ein Dienst für die Sicherung von Dateien auf Azure.
  • Azure Cloud Services in verschiedenen Konfigurationen, mit unterschiedlich viel RAM, Speicher und CPU-Kernen: A0-A7, Av2-Serie, D-Serie, Dv2-Serie, Dv3-Serie, Ev3-Serie
  • Azure Cloud Services: Instance Level IPs. Eine öffentliche, dynamische IP-Adresse auf Instanzebene für eine virtuellen Maschine oder eine Rolleninstanz. Über die IP-Adresse lässt sich eine Verbindung mit der virtuellen Maschine herstellen.
  • Azure Cloud Services: Reserved IP. Eine fixe IP-Adresse. Vorhandene dynamische IP-Adressen lassen sich auf Wunsch in fixe Adressen ändern.
  • Azure Event Hubs: ein Dienst für die Erfassung von Daten in Echtzeit.
  • Azure ExpressRoute: Ein Dienst, der private Verbindungen zwischen Azure-Rechenzentren und Infrastrukturen erlaubt, die nicht über das öffentliche Internet laufen und eine geringere Latenz bieten.
  • Azure ExpressRoute Circuits: Ein Dienst, der lokale Infrastrukturen über einen Connectivity-Provider mit Azure verbindet.
  • Azure ExpressRoute Gateways: Ein Gateway für virtuelle Netzwerke, der den Netzwerkdatenverkehr zwischen virtuellen Azure-Netzwerken und lokalen Standorten steuert.
  • Azure Cache for Redis: ein vollständig verwalteter In-Memory-Datenspeicher für Anwendungen.
  • Azure Key Vault: Eine Schlüsselverwaltung, um Daten auf Azure zu schützen.
  • Azure Load Balancer: Ein Dienst, der die Last von Clouddiensten, Anwendungen und virtuellen Maschinen skaliert.
  • Azure Service Bus: Eine Messaginginfrastruktur, über die Anwendungen Nachrichten austauschen können.
  • Azure Service Fabric: eine Plattform für die Verteilung und das Deployment von Microservices.
  • Azure Storage: Cloud-Speicher in verschiedenen Ausführungen. Disk Storage: SSD-Speicher auf Azure. Hot Storage: Speicher für Anwendungen und Daten, die oft genutzt werden. Cool Storage: Speicher für Anwendungen und Daten, die nicht oft genutzt werden. Blob Storage: Objektspeicher für unstrukturierte Daten. Managed Disk Storage: Verwalteter Dienst für die Speicherung von Daten.
  • Azure VPN Gateway: Ein Dienst, der VPN-Verbindungen zwischen virtuellen Netzwerken auf Azure und der lokalen IT-Infrastruktur ermöglicht.
  • Azure Virtual WAN: Ein Dienst, der Unternehmen mit Azure-Regionen verbindet.
  • Virtual Machine Scale Sets: Ein Dienst, der Big-Compute- und Big-Data-Anwendungen in Gruppen skaliert.
  • Virtual Machines: Virtuelle Maschinen in folgenden Konfigurationen: Virtual Machines Av2-Series/B-Series/DSSeries/DSv2-Series/DSv3-Series/Dv2-Series/Dv3-Series/ESv3-Series/Ev3-Series/F-Series/FS-Series/M-Series. Mit öffentlichen, dynamischen IP-Adressen oder fixen IP-Adressen, die sich nicht ändern.
  • Azure Virtual Network: Ein Dienst, der private Netzwerke auf Azure abbilden kann, sie isoliert und auf eine Region beschränkt.
  • Azure Site Recovery: Disaster-Recovery-as-a-Service auf Azure.
  • Azure Monitor und Log Analytics: eine Plattform für die Überwachung von Ressourcen auf Azure

In den kommenden Wochen und Monaten werden folgende Services und Dienste aufgeschaltet werden:

  • Azure Firewall
  • Log Analytics and Application Insights
  • Web Apps / App Services / ASE
  • SQL Data Warehouse
  • Azure Kubernetes Services
  • Azure DB for PostgreSQL / MySQL
  • Media Services
  • Automation
  • Power BI

Die Roadmap sieht unverändert vor, dass O365 ungefähr 3 – 6 Monaten nach der Lancierung der Cloud Region Schweiz verfügbar sein wird. Dynamics 365 soll in 6 – 12 Monaten folgen.

Die VM der M-Series sind bereits in der CH-Cloud verfügbar. Diese Virtual Machines werden von spezieller, äusserst leistungsstarker Hardware gehostet, sind SAP HANA-zertifiziert und für grosse SAP-Workloads optimiert sind. SAP ist darüber hinaus dabei, eigene Managed Services «HANA Enterprise Cloud» aus den Schweizer Microsoft-Datacenters bereit zu stellen.

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Download: Microsoft Info-Slides zum Cloud-Standort Schweiz

Die wichtigsten Infos rund um die Microsoft Cloud Schweiz – in einem kompakten und ansprechenden slide-deck von Microsoft.

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Über den Autor
Marco Peter
Von Haus aus Texter und Journalist, heute als Contentprofi am Marketing machen für die ganze beelk-Gruppe. Glaubt ungebrochen an die Kraft von spannenden Geschichten! Spricht fliessend Digital, fotografiert leidenschaftlich, rennt, klettert, übernachtet im Zelt und fährt einen VW-Bus.

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