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«ROOMZ ist ein Beispiel für Digitalisierung, das alle verstehen»

«ROOMZ ist ein Beispiel für Digitalisierung, das alle verstehen»

Fabien Moine ist Leiter Verkauf und Marketing beim Fribourger Start-up ROOMZ. Das Jungunternehmen stellt Touch-Displays her, welche die Belegung von Sitzungszimmern direkt an der Tür anzeigen. Im Interview verrät Fabien Moine, was ihn daran so sehr reizt, dass er vom Grosskonzern zum kleinen Start-up gewechselt hat.

Mit den Displays ist nicht nur der Buchungsstatus von Sitzungszimmern sofort erkennbar, die Räume können vor Ort auch gebucht oder freigegeben werden.

Fabien, wie hebt sich ROOMZ von anderen, ähnlichen Systemen ab?
Unser Vorteil ist die Einfachheit: ROOMZ macht genau das, was es soll, und der Benutzer versteht es sofort. Das Display kann ohne Bohren und Schrauben installiert und an das Buchungssystem angebunden werden. Darum ist es flexibel und skalierbar. Es kann unkompliziert um einzelne Displays, ganze Stockwerke oder gar komplette Gebäude erweitert werden. Ich sage gerne, dass ROOMZ ein schönes Beispiel für Digitalisierung ist, das alle verstehen.

Die Displays werden in der Schweiz hergestellt. Eine Auslandsproduktion wäre doch günstiger?
Vielleicht, aber wir wollen Qualität! Roger Meier, einer der beiden Co-Gründer von ROOMZ, hat die Elektronik selber entwickelt. Heute geschehen die Herstellung des Innenlebens und der Zusammenbau hier in Fribourg. Die Displays sind hochwertig und die Swissness wird von unseren Kunden geschätzt. Das schafft Vertrauen – und genau das wollen wir.

Wie seid ihr zufrieden mit dem bisherigen Geschäftsverlauf?
In der Schweiz ist ROOMZ ein grosser Erfolg. Wir haben 2017 1200 Displays abgesetzt und für 2018 zeichnet sich ein schönes Wachstum ab, da wir einige Grosskunden gewonnen haben.

Du warst vor ROOMZ unter anderem bei Plantronics tätig. Warum hast du vom Grossunternehmen zu einem Start-up gewechselt?
Das ist einfach: Es reizte mich, von Anfang an dabei zu sein und die Verkaufs- und Marketingstrategie von Null aufbauen zu können. Beim Grossunternehmen hatte ich viele Vorgaben – hier kann ich voll mit anpacken und viel bewegen.

Welche Schritte geht ihr als nächstes an?
Wir haben einen vielversprechenden Start in Deutschland hinlegen können. Mit der ALSO haben wir dort einen starken Distributionspartner für eine weitere Expansion in Richtung Norden. In Frankreich klappte es noch nicht optimal. Wir haben jetzt eine neue Strategie und einen neuen Partner, der gut für ein Wachstum in die südlichen Länder aufgestellt ist. Wir gehen Schritt für Schritt voran, denn ein zu schnelles Wachstum wäre auch nicht gut.

 

 

Über den Autor
Marco Peter
Von Haus aus Texter und Journalist, heute als Contentprofi am Marketing machen für die ganze beelk-Gruppe. Glaubt ungebrochen an die Kraft von spannenden Geschichten! Spricht fliessend Digital, fotografiert leidenschaftlich, rennt, klettert, übernachtet im Zelt und fährt einen VW-Bus.

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